Wenn ein Haus mehreren gehört, scheitert die Verwaltung selten am guten Willen, sondern daran, dass niemand denselben Stand sieht. Morvy gibt allen Beteiligten dieselbe Akte — mit Anteilen, Darlehenshaftung und laufendem Ausgleich.
Eine geerbte Immobilie bringt zwei Dinge zusammen, die schlecht zusammenpassen: eine laufende Verwaltungsaufgabe und mehrere Personen mit gleichem Recht und unterschiedlichem Informationsstand. Die Konflikte, die daraus entstehen, folgen fast immer demselben Muster.
Der Mietvertrag liegt bei einer Person im Postfach, die Nebenkostenabrechnung bei einer anderen, die Handwerkerrechnung ist als Foto in einem Chat. Bei jeder Rückfrage beginnt die Suche von vorn.
Wer hält welchen Anteil, wer hat wie viel eingebracht, wer trägt welchen Teil des Darlehens? Meist existiert dazu eine Excel-Tabelle, die nur eine Person pflegt — und die selten aktuell ist.
Weil laufend nichts verrechnet wird, entsteht die Frage 'wer schuldet wem was' erst am Jahresende. Genau dann ist sie am schwersten zu beantworten und am ehesten Anlass für Konflikt.
Eine Person verwaltet, alle anderen müssen glauben, was sie berichtet. Das funktioniert, solange niemand nachfragt — und wird zum Problem, sobald jemand nachfragt.
Objekt, Einheiten, Mietverträge, Dokumente, Darlehen. Ab diesem Zeitpunkt gibt es eine Fassung der Wahrheit statt mehrerer Teilstände in verschiedenen Postfächern.
Jede Person legt ihren eigenen Zugang mit eigener E-Mail an. Kein geteiltes Passwort, kein Weiterleiten von Unterlagen. Die Rolle bestimmt, was sichtbar ist: Viewer nur lesen, Editor auch pflegen, Owner zusätzlich Darlehen und Anteile.
Der Eigentumsanteil und die Haftung für das Darlehen sind zwei verschiedene Dinge und dürfen voneinander abweichen — etwa wenn eine Person mehr Kredit trägt, als ihr Anteil hergibt. Beides ist einzeln einstellbar.
Einnahmen und Ausgaben werden nach den hinterlegten Anteilen aufgeteilt. Der Ausgleich zwischen den Beteiligten steht jederzeit fest, nicht erst nach der Jahresabrechnung.
Details zu Rollen, Freigaben und Audit-Log stehen auf der Seite Immobilie gemeinsam verwalten. Wie sich Einnahmen, Darlehenszinsen und Abschreibung für die Steuer sortieren, steht unter Finanzen & Steuern.
Beide sehen dieselben Mietzahlungen, Nebenkostenabrechnungen und Handwerkerrechnungen — mit Verlauf, wer wann was geändert hat. Kontoauszüge per Nachricht entfallen.
Die Tochter wird Miteigentümerin, bevor die Immobilie später ganz übergeht. Sie bekommt einen eigenen Anteil und Owner-Zugriff, die Eltern behalten die Kontrolle über die Verwaltung.
Eine Person bringt mehr Eigenkapital ein, die andere trägt mehr vom Darlehen. Anteil und Haftung werden getrennt erfasst, der laufende Ausgleich ergibt sich daraus von selbst.
Eine Immobilie allein, eine mit dem Sohn, eine mit der Schwester. Jede Person sieht ausschließlich die Objekte, für die sie eingeladen wurde.
Praktisch geht es um drei Dinge: eine gemeinsame, für alle einsehbare Ablage aller Unterlagen; klar hinterlegte Anteile inklusive der Frage, wer welchen Teil der Finanzierung trägt; und eine laufende statt jährliche Verrechnung von Einnahmen und Ausgaben. Fehlt eines davon, entstehen die typischen Konflikte nicht aus bösem Willen, sondern aus fehlender Nachvollziehbarkeit.
Das hängt von der Art der Maßnahme ab. Für laufende Verwaltung genügt in der Regel ein Mehrheitsbeschluss nach Anteilen, wesentliche Veränderungen oder ein Verkauf brauchen üblicherweise Einstimmigkeit. Was im konkreten Fall gilt, richtet sich nach der Erbteilung und der jeweiligen Rechtslage — dafür ist eine anwaltliche Beratung der richtige Ort. Morvy bildet ab, wer welchen Anteil hält und wer was freigegeben hat, ersetzt aber keine Rechtsberatung.
Ja, das ist in der Praxis häufig. Eine Person kann 50 Prozent der Immobilie halten, aber 70 Prozent des Darlehens tragen. In Morvy sind Eigentumsanteil und Darlehenshaftung zwei getrennte Felder, damit der Ausgleich zwischen den Beteiligten der tatsächlichen Lage entspricht und nicht einer vereinfachten Annahme.
Nein. Der Zugriff läuft über drei Rollen. Viewer sieht Einheiten, Mietverträge und Dokumente der freigegebenen Immobilie, Editor darf zusätzlich pflegen, Owner sieht auch Darlehen und Eigentumsanteile. Wer nur für eine Immobilie eingeladen ist, sieht auch nur diese eine.
Die vollständige Historie bleibt erhalten und lässt sich exportieren. Gerade bei einer Auseinandersetzung ist der dokumentierte Verlauf über Einnahmen, Ausgaben und Einlagen der Punkt, an dem sonst am längsten gestritten wird.
Ja. Jeder Mieter bekommt einen eigenen, dauerhaft kostenlosen Zugang zu seinem Mietvertrag, seinen Dokumenten und der Möglichkeit, Schäden zu melden. Er sieht ausschließlich seine eigene Einheit, nichts vom übrigen Bestand und nichts von den Eigentumsverhältnissen.
Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Immobilien, nicht nach der Anzahl der Beteiligten. Ab dem Co-Owner-Paket für 9,99 € im Monat lassen sich unbegrenzt viele Miteigentümer einladen, ohne Aufpreis pro Person.
Dieser Text ordnet die praktische Verwaltung ein und ist keine Rechtsberatung. Zu Fragen der Erbauseinandersetzung, Zustimmungspflichten oder Steuerfolgen im Einzelfall beraten Fachanwälte für Erbrecht und Steuerberater verbindlich.
Immobilie anlegen, Miteigentümer einladen, Anteile hinterlegen. 7 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte.